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Besuch im Rhesi-Versuchslabor

Zum Abschluss des Jahres 2022 hatte die Koordinationsgruppe der KLAR! plan b die möglichkeit das Rhesi-Versuchslabor in Dornbirn zu besuchen.


Das Projekt Rhesi einfach erklärt



Hochwasserschutz am Alpenrhein Hochwasserereignisse im Vorarlberger und St.Galler Rheintal datieren bis ins 11. Jahrhundert zurück, sie prägten auch den Begriff Rheinnot. Erst mit dem Staatsvertrag von 1892 und den Regulierungsbauwerken der Internationalen Rheinregulierung konnten die Bewohner des Rheintals aufatmen und den wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Region einleiten. Heute leben rund 300‘000 Menschen im unteren Rheintal. Zahlreiche hier ansässige Unternehmen sorgen für Arbeitsplätze. Doch die Hochwassergefahr ist nicht gebannt. Der heutige Ausbaustandard der Schutzanlagen entspricht lediglich einem 100-jährlichen Hochwasser mit einer Abflussmenge von 3‘100 m³/s. Durch die Entwicklung im Rheintal hat zudem das Schadenpotenzial massiv zugenommen (rund 10 Milliarden Franken, resp. 8.6 Milliarden Euro). Das Projekt Rhesi erhöht den Hochwasserschutz, indem die Abflusskapazität auf 4‘300 m³/s ausgebaut wird. Die Projektkosten werden werden auf rund 1.1 Milliarden Franken (1 Milliarde Euro) geschätzt (Kostenschätzung, Dezember 2017).





Das Projekt Rhesi verbessert den Hochwasserschutz für über 300'000 Menschen im Rheintal und sichert den Lebens- und Wirtschaftsraum für die nächsten Generationen. Gleichzeitig werden die Ufer auch punkto Ökologie und Freizeitnutzung aufgewertet.



Quellen: eigene Bilder, https://rhesi.org/


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